Hafen Hamburg
Bild: Matti Blume / CC BY-SA

Welche Mikroabenteuer kann man in und um Hamburg erleben? Mikroabenteuer sind voll im Trend. Falls ihr nicht wisst, um was es sich dabei handelt: Es sind kleine Abenteuer, die man vor seiner Haustür erleben kann. Es muss nicht immer das Ende der Welt sein: Man kann einfach von zu Hause aus losradeln oder loswandern und dabei spannende Sachen innerhalb eines Tages oder eines Wochenendes erleben. Es ist mehr als ein „klassischer Ausflug“, denn beim Mikroabenteuer geht es darum, etwas Besonderes oder Außergewöhnliches zu machen oder etwas Neues zu probieren. Welche spannende Mikroabenteuer ihr in Hamburg erleben könnt, das erfahrt ihr hier!

Alle Mikroabentuer in Hamburg auf der Karte

Hier findet ihr eine Übersichtskarte, auf der alle Mikroabenteuer in Hamburg vermerkt sind:

FKK am Elbstrand ausprobieren

Elbstrand Hamburg Strandperle
An der Strandperle sind alle noch brav angezogen… Etwas weiter sieht es anders aus.

Eine kleine Mutprobe für diejenigen, die es noch nicht gewagt haben! Jeder kennt den Elbstrand von Hamburg, der sich nicht weit entfernt vom Fischmarkt befindet und wo ihr im berühmten Strandlokal die Strandperle ein erfrischendes Alsterwasser direkt mit Blick auf den Hafen genießen könnt.

Was viele nicht wissen: Es gibt noch zwei weitere Stadtstrände in Hamburg. Der entfernteste (vom Stadtzentrum aus) ist der sogenannte Elbstrand am Hindenburgpark, der aber dennoch recht einfach zu erreichen ist. Und siehe da, der nicht ganz so bekannte Elbstrand hat sich über die Jahre hinweg zu einem beliebten FKK-Spot etabliert! Noch nie FKK ausprobiert? Na dann, einfach aufs Fahrrad springen und vamos a la playa! Die Badehose dürft ihr natürlich ausnahmsweise mal vergessen.

Auf Ruinensuche in den Besenhorster Sanddünen

Das ist ein Mikroabenteuer für alle Liebhaber von Lost Places! Die Gegend im Südosten von Hamburg an der Grenze zu Schleswig-Holstein wurde einst von Bismarck an einen Industriellen verpachtet, der dort eine Munitionsfabrik betrieb. Inmitten von Gemüsefeldern überdauerte diese Fabrik zwei Weltkriege und wurde nach zwischenzeitlicher Außerbetriebnahme erst 1945 endgültig aufgegeben. Nach umfangreichen Spreng- und Dekontaminierungsarbeiten wurde das Gelände dem Verfall preisgegeben. Und so eroberte sich die Natur Stück für Stück ihr Territorium zurück. Übriggeblieben ist der sogenannte Ruinenwald der Besenhorster Sandbergen.

Das Wald- und Sandgebiet besticht durch einen morbiden Charme und offenbart eine fast groteske Diskrepanz zwischen der ursprünglich kriegerischen Nutzung und der heutigen friedlichen Idylle. Mauerreste und verfallene Betonpfeiler schmiegen sich an unberührte Natur, in der seltene Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat gefunden haben. Ein geheimnisvoller, schöner, fast magischer Ort wartet auf euch!

Die Wracks von Blankenese aufsuchen

Schiffswracks mahnen ihrerseits zur Vorsicht und erinnern stetig an die Gefahr der Schifffahrt. Besonders die Elbe gilt als eine sehr gefährliche Zufahrtsstraße für Schiffe und hat bereits viele Opfer gefordert. Unzählige Schiffswracks werden jährlich an den Sandbänken sichtbar.

Zwei ganz besondere Wracks kann man in Blankenese besichtigen, da diese schon seit über einem halben Jahrhundert den Wellen und der Witterung trotzen. Das finnische Segelwrack „Polstjärnen“ wurde 1926 Opfer eines Schiffsbrandes. Bis heute kann man es in der Elbe liegen sehen und die Zeit hat kaum Spuren hinterlassen.

Das Schiffswrack „Uwe“ ist der Zeuge einer tragischen Kollision von 1975, bei der zwei Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Auch hier kann man noch die schaurigen Reste in der Elbe besichtigen. Und so sind die Schiffswracks von Blankenese Mahnmal und Touristenattraktion zugleich – so lange, bis sie Opfer der Witterung werden oder aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen.

Ein Ausflug mit dem Fahrrad von Hamburg nach Blankenese ist ein tolles Mikroabenteuer, bei dem ihr auch das wunderschöne Treppenviertel erkunden könnt. Achtung: Die Wracks kann man nur bei Ebbe sehen – achtet auf die Gezeiten!

Durch den alten Elbtunnel gehen

Jeder kennt den Alten Elbtunnel – doch habt ihr ihn tatsächlich auch schon einmal durchquert? Der Alte Elbtunnel wurde 1911 eröffnet und hat eine erstaunliche Länge von mehr als 426 Metern. Erstaunlich deshalb, weil es sich um die erste Flussuntertunnelung des gesamten Kontinents handelt und gesammelte Ingenieurskunst notwendig war, um den Tunnel mit sechs Metern Durchmesser und einer Länge von 426,5 Metern sicher zu errichten. Jahrelang war er die schnelle Verbindung der beiden Seiten Hamburgs bis er im Zweiten Weltkrieg einem Bombenangriff zum Opfer fiel.

Heute steht der Tunnel unter Denkmalschutz und bietet Besucher*innen die Möglichkeit ein Stück der Geschichte Hamburgs zu erleben. Nicht nur Filme wurden im 100 Jahre Alten Elbtunnel gedreht, auch viele Baumerkmale zeugen noch von längst vergangenen Zeiten. Mehr erfahrt ihr in unserem Artikel über den Alten Elbtunnel in Hamburg.

Mein Tipp fürs dieses Hamburg-Mikroabenteuer: Aufs Fahrrad springen, durch den Alten Elbtunnel fahren, in Steinwerder dann picknicken oder den Hafen erkunden. Zurück geht es dann mit der Fähre von Steinwerder zu den Landungsbrücken.

Die Welt aus der Sicht der Blinden erleben

Wer einmal ein Erlebnis der ganz besonderen Art erfahren möchte, begibt sich am besten zur interaktiven Ausstellung Dialog im Dunkeln, welche sich inmitten der berühmten Hamburger Speicherstadt befindet. Hier könnt ihr am eigenen Leib erfahren und erspüren, wie es ist, sich in einer Welt zurechtzufinden, die ihr nicht sehen könnt. Denn hier werden verschiedenste Alltagssituationen in einer völlig abgedunkelten Umgebung simuliert. Lediglich ein Blindenstock steht euch für dieses Abenteuer als Hilfsmittel zur Verfügung. Um die Erfahrung noch authentischer zu machen, nehmen euch Guides an die Hand, die allesamt selbst unter einer Sehbehinderung leiden.

Diese Ausstellung begreift sich nicht als klassische Touristenattraktion, sondern als Begegnungsstätte und Ort des Austauschs. So könnt ihr unter fachkundiger Führung in die Welt der Blinden eintauchen und beeindruckende und unvergessliche Erfahrungen sammeln.

Der Klassiker: (Stand-Up-)Paddeln auf der Alster

Stand Up Paddling auf der Alster in Hamburg

Eine der Vorzüge Hamburgs ist seine Lage am Wasser. Und wenn das Wetter es zulässt, und ihr dieses Element gerne habt, bietet sich nichts mehr an als ein Erkunden dieser Stadt auf den zahlreichen Wasserwegen. Egal, ob ihr paddeln, rudern oder mit dem Tretboot fahren wollt – es gibt eine ganze Reihe Bootsverleiher an der Alster, die euch stunden- oder tageweise dementsprechende Gefährte zur Verfügung stellen. Voll im Trend sind hier natürlich die Stand-Up-Paddles, kurz SUP, bei denen man auf einem Surfboard-ähnlichen Brett steht..

Die Alsterkanäle sind beliebt, aber aufgrund ihrer Schönheit auch ziemlich frequentiert. Wenn ihr in ruhigeren Gefilden unterwegs sein wollt, solltet ihr euch die Oberalster genauer ansehen. Aufgrund der unberührten Natur kommt fast ein Hauch von Amazonas Feeling auf. Die Alster schlängelt sich hier gemächlich durch dichtes Gestrüpp, umgestürzte Bäume und eine abwechslungsreiche Botanik. Einfach entspannen und genießen!

Eine einmalige Sicht auf den Hafen genießen: das Bubendey-Ufer

Sicherlich ist der Hafen eine der Hauptattraktionen Hamburgs. Es gibt jedoch abseits der größten Touristenströme einen kleinen unscheinbaren Fleck am Elbufer, von dem aus ihr einen spektakulären Blick auf die Ozeanriesen werfen könnt.

Vom Bubendey-Ufer aus bietet sich euch ein überwältigendes Panorama: Hier schaut ihr direkt in auf den Burchard-Containerterminal bzw. in den Waltershofer Hafen. Die größten Containerschiffe cruisen hier direkt vor eurer Nase zum Be- und Entladen vorbei. Auch die Containerterminals und die berühmte Köhlbrandbrücke könnt ihr von diesem Punkt aus bestaunen.

Somit wird dieser Ort zum geheimen Hotspot für Freunde der Industrieromantik und zum ganz persönlichen Mikroabenteuer für all diejenigen, die ihre Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchten.

Wie komme ich hin? Und den einmaligen Spot zu erreichen, müsst ihr mit der Fähre zur Haltestelle „Bubendey-Ufer“ fahren. Dort geht ihr dann den Bubendeyer Weg entlang (ca. 10-15 Minuten zu Fuß) bis ihr die Containerbrücken an der Spitze der Landungszunge erreicht. Googelt mal nach „Containerbrücken am Bubendey-Ufer“ – dann wird euch die genaue Location angezeigt.

Zu kompliziert? Den tollen Ausblick auf den Burchhard-Containerterminal bzw. den Waltershofer Hafen könnt ihr auch bequem haben, nämlich bei einer klassischen Hafenrundfahrt, die immer ein tolles Erlebnis ist. Wer sich was ganz Besonderes gönnen will, sollte sich die Hafenrundfahrt bei Nacht, die sogenannte Lichterfahrt anschauen – der Bestseller unter den Bootsfahrten in Hamburg!

Klettern auf der Rickmer Rieckmers: Hochseilgarten mal anders

Hochseilgarten Klettern auf der Rieckmer Rieckmers

Ahoi! Ihr habt Lust, euch wie echte Piraten zu fühlen, und den Mast eines der berühmtesten Boote in Hamburg hinauf zu klettern? Der Hamburger Hafen bietet noch ganz andere (Mikro-)Abenteuer-Möglichkeiten: Unter dem Motto „Klettern auf der Rickmer Rieckmers“ kann man in einem Kletterpark der besonderen Art in der Takelage des Bootes klettern.

Das Ganze ist nichts für schwache Nerven, denn es geht bis zu 35 Meter hinauf. Besonders beliebt ist die Kletterstrecke am mittleren Großmast (mittlerer Mast), wo man über die Wanten bis zur 2. Saling hinaufklettert. Oben wartet ein sensationeller Ausblick auf den Hamburger Hafen. Immer nur samstags – und nur mit Reservierung! (Die Alternative: der Klettergarten auf dem Dampfer Cap San Diego – dort geht es allerdings nicht die Takelage hinauf.)

Den Sonnenaufgang im Totengrund (Lüneburger Heide) erleben

Der Totengrund ist ein Tal in der Lüneburger Heide, das einfach nur überirdischer schön ist. Der Sonnenaufgang ist hier ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Wenn die Sonnenstrahlen über die Talränder scheinen und der Stern den prachtvollen Kessel mit seinen goldenen Strahlen überläuft, bietet der Totengrund, umarmt von langen Schatten und morgendlichen Röte, ein wahrhaft mystisches Bild. Der Effekt ist dabei im Winter oder bei Nebel besonders schön.

Fahrt am Abend hin, gönnt euch eine schöne Nacht im Hotel und steht früh auf, um das fast schon unrealistische Naturschauspiel zu erleben.

Surfen lernen in Nord- und Ostsee

Zugegeben, die Nordsee und die Ostsee sind nicht für ihre starken Brandungen bekannt, aber das macht nichts! Zum Hamburger Mikroabenteuer „Surfen lernen“ braucht es keine großen Wellen, Anfänger werden es sogar auf kleinen Wellen einfacher haben.

Ideal zum Surfen ist die Nordsee, da immer (oder meistens) Wellen vorhanden sind. Bekannte Spots sind Sylt oder Norderney. An der Ostsee (zB. Timmendorfer Strand) ist es etwas schwieriger, da gibt es nur Wellen, wenn der Wind bläst (so ab ca. 16 Knoten / 30 km/h). Bevorzugt hier also die Nordsee. Was das Brett angeht: Einfach vor Ort ausleihen, jeder einigermaßen große Badeort hat einen Verleih für Boards und vielleicht sogar auch eine Surfschule. Erkundigt euch vor der Abfahrt, damit dem Wellenspaß nichts im Wege steht!

Skifahren im platten Norden

Snowdome Bispingen Indoor Ski
Bild: AxelHH / Public domain

Wer hätte das gedacht? Man kann im plattesten Teil Deutschlands tatsächlich Skifahren. Nein, langweiliger Skilanglauf ist damit nicht gemeint, sondern richtiger Abfahrts-Ski. Möglich machen es gleich zwei Skihallen, die sich knapp 30-40 Kilometer außerhalb von Hamburg befinden: der Snowdome in Bispingen und das Alpincenter in Wittenburg. Auch wenn es im Winter mal wieder nicht in der Hansestadt schneit, müsst ihr auf den Skispaß (inklusive Après-Ski) nicht verzichten: Einfach ins Auto steigen – bis zu den Kunstbergen des Nordens sind es nur knapp 30 Minuten. Übrigens: Die Wintersport-Alternative zum Skivergnügen lautet Eislaufen. Das könnt ihr mitten in der Stadt in der wunderschönen Open-Air Eisarena in Planten un Blomen machen.

Übernachten im Gespensterwald Nienhagen

Schon mal was vom Gespensterwald Nienhagen gehört? Der Wald mit seinen angsteinflößenden Bäumen, über den wir hier berichtet haben, hat es echt in sich – und am Abend ist es hier richtig gruselig. Nur die Härtesten der Härtesten wagen es, in dem Wald zu übernachten, denn dann scheint sich hinter jedem Baum eine dunkle Gestalt zu verstecken…

Ihr wollte noch einen drauflegen? Dann schaut euch in eurem Zelt einen Horrorfilm an. Das „Blair Witch Project“ bietet sich da bestens an. Viel Spaß.

Um die Welt reisen in Harrys Hafenbasar

Harrys Hafenbasar und Museum

Wer Lust auf ein richtig kurioses Erlebnis hat, ist in Harrys Hafenbasar genau richtig. Was als kleine Sammlung in einer Kneipe begann, wurde längst zu einem Sammelsurium aus den willkürlichsten Objekten und umfasst inzwischen eine Menge von 350.000 Ausstellungsstücken.

Weil der Platz in der Kneipe dafür natürlich zu eng wurde, verlegte man die Sammelstücke auf einen alten Schiffskran. Hier kann man heute diese Kuriositäten bewundern und abtauchen in eine ganz andere Welt. Von ausgestopften Tieren aus fernen Welten über Tempelfiguren zu alten Büchern – die jüngsten Objekte sind wohl mindestens 70 Jahre alt. Nachvollziehbar, woher Harry diese Gegenstände erhalten hat, ist es heute nicht mehr. Und so bleibt Besucher*innen nichts anderes, als sich der völligen Reizüberflutung hinzugeben.

Einen der höchsten Freifalltürme der Welt austesten

Wer auf Nervenkitzel und Mikroabenteuer steht, sollte sich das Heide Park Resort auf keinen Fall entgehen lassen. Gelegen in der friedlichen Lüneburger Heide befindet sich Scream, einer der der höchsten Freefall-Tower der Welt. Ehemalig fungierte der Turm als Aussichtsplattform und die Aussicht kann man auch heute noch genießen – zumindest kurz.

Durch Schulterbügel gesichert befördert die Plattform ihre Besucherinnen in die luftige Höhe von 71 Metern über dem Boden. Dabei rotiert sie stetig, sodass die Abenteurerinnen einmal einen Rundumblick auf die schöne Landschaft werfen können. Oben angekommen löst sich das Kettenwerk und man stürzt sage und schreibe 40 Meter im freien Fall in die Tiefe, bevor man wieder ausgebremst wird. Nichts für schwache Nerven also. Aber wer sich traut, wird mit einer grandiosen Aussicht und einem atemberaubenden Nervenkitzel belohnt.

Wandern auf einer Wanderdüne

Hamburgs letzte Wanderdüne liegt im Naturschutzgebiet der Boberger Niederung. Wo früher Sandflächen die Landschaften prägten ist heute nur noch eine einzige Wanderdüne übriggeblieben. Umso schöner ist es, dass diese noch begangen werden kann. Zahlreiche Wandervorschläge machen Lust auf ausgiebige Spaziergänge. Die Sand- und Graslandschaft lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Für Naturfreunde gibt es hier einige Besonderheiten zu entdecken. Die Düne ist Heimat von fünf Orchideenarten und besonderen heimischen Vogelarten. An diesem besonderen Ort sollte man sich stets rücksichtsvoll und umsichtig verhalten, damit dieses Naturdenkmal erhalten bleiben kann.

Wie für alle Mikroabenteuer in Hamburg gilt auch hier: Am besten mit dem Fahrrad anreisen, das macht das Ganze noch abenteuerlicher!

Die Reeperbahn mal anders erkunden: Eine spannende Stadtführung!

Jeder kennt die Reeperbahn, die sündigste Meile Deutschlands. Wenn ihr hier einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen wollt (und damit meinen wir nicht dubiose Lokale betreten), bieten sich drei interessante Touren an:

  • St. Pauli Sex & Crime Rundgang: Der Klassiker unter den Touren durch den Kiez! Hier könnt ihr spannenden Geschichten eines professionellen Guides lauschen, der über das Leben auf St. Pauli doziert – und das ist oft hart und rau!
  • Lust & Laster: 930 Meter Kult! Von der Davidwache bis zum Dollhouse und die Herbertstraße – auf dieser Tour lernt ihr das Innenleben der Reeperbahn kennen und taucht ein in die sündigsten Locations der Stadt – Freigetränk und Schnaps inclusive!
  • Kieztour Ahoi – St. Pauli bei Nacht: Nur bei Nacht zeigt die Reeperbahn ihr wahres Gesicht! Und so lernt ihr sie auf dieser Tour auch kennen: Rotlicht, Leuchtreklamen, verruchte Kneipen und echte Kiezoriginale! Der Klassiker unter den geführten Touren!

12 weitere Mikroabenteuer in Hamburg

Es gibt noch etliche weitere Mikroabenteuer, die ihr in Hamburg oder in unmittelbarer Nähe erleben könnt. Hier eine kleine Auswahl:

Mikroabenteuer Hamburg zu Fuß

  • Übernachten im Schlafstrandkorb: Verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel im Hof Herzleuchten.
  • Mit Eseln wandern in Hamburg: Die Eselei macht es möglich!
  • Eine Mundraub-Tour mit der Familie machen: Pflücke dein Glück – überall! (Infos, Karten und Touren auf mundraub.org)
  • Wildkräuter sammeln und selbst Tee machen: Nette Wanderung im Wandsbeker Eichtalpark, organisiert von kraeuterkiste.de).

Mikroabenteuer Hamburg mit dem Rad

Für folgende Mikroabenteuer gilt: Falls es doch ein bisschen weit ist, einfach ein Stück mit der Bahn fahren und dann auf das Fahrrad springen.

  • Besuche die Flinkbeker Eibe, mit 800 bis 1000 Jahren der älteste Baum in Schleswig-Holstein (ca. 80 Kilometer).
  • Mit dem Rad ans Meer zum Timmendorfer Strand (ca. 80 Kilometer)
  • Auf dem „Wilden Übernachtungsplatz“ in der Segeberger Heide schlafen (ca. 50 Kilometer): Schlagt euer Zelt auf und genießt die Ruhe.

Mikroabenteuer Hamburg für Familien

  • Erkunde das Schnaakenmoor: Von der S-Bahn-Station Rissen fußläufig zu erreichen – mit zahlreichen Pflanzen- und Tierarten.
  • Zu Fuß auf die Insel Neuwerk: Bei Ebbe könnt ihr zu Fuß ab Cuxhaven durch das Watt bis zur Insel laufen. Informieren und auf die Gezeiten achten!
  • Wandern zum Falkensteiner Ufer: Wenn ihr die oben beschriebenen Wracks in Blankenese besucht, könnt ihr noch ein Stück weiter zum sehr schönen Falkensteiner Ufer laufen.
  • Übernachten auf dem Hasselbrack: Wer kann schon von sich behaupten, dass er auf dem höchsten „Berg“ Hamburgs übernachtet hat?
  • Wandern in der Fischbeker Heide: Eine tolle Alternative zur Lüneburger Heide, und direkt vor der Tür!

Buchtipp zum Thema Mikroabenteuer in Hamburg

Wer sich für Mikroabenteuer in Hamburg interessiert oder für nette Outdoor-Aktivitäten vor der Haustür im kühlen Norden, sollte sich das Buch Outdoor-Mikroabenteuer Hamburg: Mit dem Rad, zu Fuß, auf dem Wasser, mit der Familie von Daniel Wichmann zulegen. Dort stellt euch der Autor viele, viele Aktivitäten vor, bei denen ihr richtig was erleben könnt, ohne ans Ende der Welt fahren zu müssen. Hier gibt‘s das Buch (auch als E-Book) zu kaufen.

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