Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi

Einige Kilometer westlich des Zentrums und unweit des Zoos entdeckt ihr mit dem Panometer Dresden eine einzigartige Sehenswürdigkeit. In einem ehemaligen Gasometer im Stadtteil Reik auf dem ehemaligen Gelände der Gasanstalt liegt das Museum, das sich den Werken von Yadegar Asisi widmet.

Das Panometer in Dresden als Spielwiese von Yadegar Asisi

Yadegar Asisi wurde als Sohn persischer Emigranten im Jahr 1955 in Wien geboren. Er studierte nach der Schule Architektur an der Technischen Universität in Drehende und musste 1978 die damalige DDR verlassen. In Berlin schrieb er sich an der Hochschule der Künste in das Studium der Malerei ein und erhielt an der Hochschule einen Lehrauftrag.

Er heimste mehrere Auszeichnungen für städtebauliche Projekte ein, darunter den Mies-van-der Rosch Preis für den Bahnhof der Berliner Magnetbahn. Seine wahre Passion gilt jedoch der Panoramamalerei. Seine Monumentalinstallationen, wie zum Beispiel das hier vorgestellte Panometer in Dresden – aber auch die in Berlin und Leipzig – sind mittlerweile weltbekannt.

Die Faszination von Panoramabildern entdecken

Unter einem Panoramabild versteht man die Abbildung einer Landschaft oder eines Ereignisses, die von mehreren Personen gleichzeitig betrachtet werden kann. Auf diese Art des künstlerischen Ausdrucks meldete Robert Baker aus Irland bereits 1787 ein Patent an. Das erste Werk von Yadegar Asisi, das er nach dieser Technik anfertigte, war Everest.

Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi
Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi

Es nahm den Betrachter mit auf eine interessante Reise zum höchsten Gipfel der Erde aus der Perspektive des höchstgelegenen Basislagers auf rund 6.000 Meter. Das erste Panorama des Künstlers war von 2003 bis 2003 im Panometer in Dresden zu sehen. Heute werden in dem modernen Museum wechselnde Ausstellungen gezeigt, die ihr im Rahmen einer Führung kennenlernt.

Außergewöhnliches Ausstellungsgebäude für Panoramen

Seitdem Asisi im Jahr 2003 sein erstes Panoramabild fertiggestellte, hat er sein Repertoire laufend erweitert. Heute stellt er die weltweit größten Panoramabilder her, die eine Höhe von bis zu 32 Metern erreichen. Die Exponate im Panometer Dresden erreichen einen Umfang von mehr als 100 Metern. Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom 15 Meter hohen Besucherturms auf die Werke. Aus jeder Etage betrachtet ihr die überdimensionalen Werke aus einer neuen Perspektive.

Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi
Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi
Panometer Dresden
Bild: Tom Schulze © asisi

Besonders eindrucksvoll wird der Museumsbesuch wegen der Lichteffekte, die zum Teil den natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht simulieren. Auch die Musikuntermalung bleibt euch vermutlich lange in Erinnerung. Im Anschluss an die Besichtigung haben Besucher Gelegenheit, im Café neue Energie zu tanken.

Adresse

Gasanstaltstraße 8B, 01237 Dresden

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