Jahrtausendturm Magdeburg
Bild: Kreuz und quer durch deutschland / CC BY-SA

Der Jahrtausendturm in Magdeburg ist sicherlich eines der skurrilsten Gebäude der neuen Bundesländer. Mit 60 Metern Höhe ist es das höchste Holzgebäude (jedoch nicht der höchste Holzturm) der Welt. 1999 wurde der Turm im Elbauenpark anlässlich der Bundesgartenschau errichtet. Seitdem entführt die Ausstellung im Inneren in die Welt der Wissenschaften. Nebenbei kann man noch den Blick über die Stadt und bei gutem Wetter bis zum Brocken genießen.

Der Turm in Zahlen und Fakten

Besonders die Form des Turms ist etwas ungewöhnlich – tatsächlich ist der Turm „schief“, was zu seinem charakteristischen Aussehen beiträgt. Die sechs Etagen können über Treppen entweder von innen oder von außen bezwungen werden. Hier lohnt es sich natürlich die spiralförmige Rampe an der Außenhaut zu nehmen, die einen schönen Rundumblick über den Elbauenpark ermöglicht. Einziges Manko, das hier zu verzeichnen ist: Die Rampe hat eine Neigung von mehr als 6 Prozent und ist damit für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.

Einige interessanten Zahlen zum Jarhtausendturm:

  • Höhe des Jahrtausendturms: 60 Meter
  • Höhe bis zur Aussichtsplattform: 43 Meter
  • Stufen bis zur Aussichtsplattform: 243
  • Länge der Außenrampe: 450 Meter

Technikgeschichte aus 6.000 Jahren in Magdeburg

Geschichte und Technik begeistert Menschen schon seit jeher. Im Jahrtausendturm in Magdeburg können Besucher Erfindungen aus den letzten 6.000 Jahren bewundern und dabei Wissenswertes erfahren. Ob Röntgenteleskop, Computertomografie oder Faustkeil: 250 Exponate und Darstellungen warten auf fünf Ebenen auf interessierte Gäste. 70.000 Neugierige kommen jedes Jahr in die interaktive Ausstellung. Der Magdeburger Turm beherbergt die Menschheits- und Technikgeschichte und gilt als der „schlauste Turm der Welt“. Im 20 Meter hohen Kuppelsaal finden 500 Gäste Platz – eine tolle Location für die Firmenfeier.

1999 wurde der Turm im Elbauenpark errichtet. Seitdem entführt die Ausstellung in die Welt der Wissenschaften. Nebenbei kann man noch den Blick über die Stadt und bei gutem Wetter bis zum Brocken genießen.

So hat sich die Welt verändert: Anfassen und erleben

Seit den ersten Höhlenmenschen hat sich technisch ganz schön viel getan auf unserer Erde. Heute tüfteln wir an einer künstlichen Intelligenz, um Roboter und Algorithmen zu unseren schlauen Helfern zu machen. Wer hätte das einst gedacht!

Im Jahrtausendturm in Magdeburg steht die Interaktion im Fokus. Erleben, anfassen und bestaunen: Jung und Alt werden bei diesem Ausflug einen tollen Tag verleben. Auf der 1. Ebene dreht sich alles um die Frühgeschichte bis zur Antike bis 500 u. Z. Im 2. Stockwerk reisen Besucher ins Mittelalter (500 bis 1500). Weiter geht es in die Frühe Neuzeit von 1500 bis 1750. Ebene 4 erzählt von der Zeit zwischen 1650 und 1850. Noch zwei weitere Ausstellungsräume warten. In der 5. kommen Besucher in der Gegenwart an, starten aber 1750. Ganz oben, in der 6. Ebene, wartet noch die beliebte Aussichtsplattform. In 43 Meter Höhe genießen Teilnehmer einen Panoramablick.

Jahrtausendturm Magdeburg
Bild: Diwan / CC BY

„Staun Dich schlau“: Das Motto des Jahrtausendturms

Große wie kleine Jungs werden bei den Exponaten zur Weltraumforschung staunen. Eintritt wird auch in eine ägyptische Grabkammer geboten. Wie wurden die Pharaonen früher eigentlich begraben und gesalbt? In Magdeburg kann man es direkt erfahren. Wem danach der Sinn nach etwas Hokuspokus steht, kann einen Abstecher in die Alchemistenküche machen. Besonders faszinierend ist der Selbstversuch mit der Halbkugel, erfunden von dem Magdeburger Bürgermeister und Erfinder der Luftpumpe, Otto von Guericke. Ein anderes Highlight des Turms ist das „Foucaultsche Pendel“, mit Hilfe dessen der gleichnamige Wissenschaftler einst die Erdrotation beweisen konnte:

Der gesamte Rundgang wird auf Wunsch durch einen Audio-Guide begleitet. Der Turm hat in der Sommersaison dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wissenschaftler organisieren zudem spezielle Thementage und bieten Führungen für Gruppen und Schulklassen an. Der Jahrtausendturm gehört zu den spannendsten Attraktionen der Umgebung.

Adresse: Wo liegt der Jahrtausendturm?

Das Gebäude, das schon von weitem aus zu sehen ist, liegt an der Adresse Tessenowstraße 7 in 39114 Magdeburg.

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