Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking

Im Museum Uranbergbau kann man die Uranbergbaugeschichte bis zu den Anfängen im Jahre 1946 zurückverfolgen – und darüber hinaus. Ihr könnt hier sogar ein tiefer gehendes Verständnis über 800 Jahre Bergbau bekommen und euch so auf eine Zeitreise in den sächsisch-thüringischen Uranerzbergbau begeben. Alles Infos rund um das Museum Uranbergbau findet ihr hier in diesem Artikel

Über das Museum

Nach anspruchsvoller Sanierung wurde das Museum pünktlich zum 22. Juli 1996 anlässlich des 8. Deutschen Bergmannstages eröffnet. In Bad Schlema, im Erzgebirge nahe Zwickau, wo das Museum ansässig ist, ist auch die umgebende Bergbauregion Teil des UNESCO-Welterbes.

Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking

Das Museum bietet einen Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kumpel, die in dem ehemalig drittgrößten Uranproduzenten der Welt, der SDAG oder noch früher Wismut AG, einen knochenharten Job leisteten.

Das abgebaute Uran wurde in der damaligen DDR hauptsächlich in den Bruderstaat UdSSR exportiert und war von Anfang an eher eine Art geheimes Projekt. Für Interessierte dieses Genres und auch der geschichtlichen Hintergründe ist der Besuch nahezu obligatorisch, da das Museum eines der wenigen in Deutschland ist, das sich dieser Thematik angenommen hat.

Was kann man im Museum Uranbergbau sehen?

In liebevoll dekorierten Ausstellungsräumen findet man den Uranabbau auf schönen Landschaftsmodellen und Gemälden dargestellt. Um eine Vorstellung der früheren Arbeitsbedingungen zu erhalten, sind Modelle von Geräten, die täglich im Einsatz waren und Bergbaumaschinen nachgebildet. Im Museum werden Werkzeuge und Techniken vorgestellt und es gibt viele Dokumentationen über den damaligen Arbeitsablauf zu bewundern.

Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking
Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking
Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking

Obendrein werden Videovorführungen angeboten. Ebenso werden Führungen rund um die Geschichte des Ortes als auch Sonderausstellungen zur Bergbauhistorie im Allgemeinen präsentiert. Auch haben ehemalige Bergleute dem Museum diverse Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt. So sieht man sehr wirklichkeitsnah, wie deren Leben und Arbeiten damals vonstatten ging.

Im Innenbereich rundet eine Sammlung von Mineralien die Vorstellung in dieses Thema ab. Der rund einstündige Rundgang liefert interessante Einblicke in die Welt des damaligen Uranabbaus.

Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking
Museum Uranbergbau
Bild: © Raimond Spekking

Im Außenbereich ist eine dauerhafte Maschinenparkausstellung vorhanden. Hier könnt ihr die für den Uranabbau notwendigen großen Maschinen und anderes schweres Gerät in Augenschein nehmen.

Auch damals gebräuchliche Lokomotiven und Loren sind dort ausgestellt. Man kann sich hier einen recht guten Überblick über die technologische Entwicklung im Bergbau verschaffen. Für die Kinder oder dem Kind im Manne sicher ein sehenswertes Abenteuer.

Öffnungszeiten

Das Museum ist Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag könnt ihr von 10.00 bis 17.00 Uhr die Ausstellung besuchen. Freitags ist das Museum geschlossen.

Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung und vorheriger Anmeldung. Für Schulklassen gibt es eigens auf die altersgerechten Bedürfnisse zugeschnittene Angebote und Führungen.

Eintrittspreise

Die Eintrittspreise belaufen sich auf 5 € für Erwachsene (4 € ermäßigt zB. Rentner), 3 € für AZUBI /Studenten, 2 € für Kinder (6 bis 14 J.). Besichtigt ihr das Museum im Rahmen einer Führung, wird ein Führungszuschlag von 1,50 €

Adresse: Wie komme ich zum Museum Uranbergbau?

Das Museum liegt 10 Kilometer südöstlich von Zwickau an der Adresse: Bergstraße 22, 08301 Bad Schlema.

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